Feiere das Blutvergießen! Ein Blut-Flyer & Experiment

Metal Flyer, Poster, Celebrate the Bloodshed

Warum so grimmig?

Nachdem es in letzter Zeit doch sehr „42 Swing Time“-lastig war, war es ganz angenehm zur Abwechslung mal wieder was mit Blut und Gedärmen machen zu können.

Im „42“ findet ein Metal-Konzert statt. Auf der Bühne stehen „Celebrate the Bloodshed“, „Helvetica“ und „Maggi’s First Words“. Bei einem Headliner mit so einem Namen war die Richtung, in die das Design des Flyers gehen würde, schnell klar. Allerdings wollte ich die Chance nutzen und etwas neues ausprobieren.

Einfach mal Kontrast wagen

Die meisten meiner Flyer sind farblich eher gedeckt. Der Eyecatcher ist ein pseudo-realistisches Motiv oder eine Szenerie.

Flyer, Punk, Norma Lee Strange, The Holy Barnyard

Love The Strange! Hate Fascism!
(Quelle: aKerlin)

Ein gutes Beispiel aus der letzten Zeit ist der „Love the Strange“-Flyer. Hier habe ich einen Raum geschaffen und die Infoelemente in diesem Raum angeordnet. Der Blickfang ist der Kerl in der Mitte, der den Betrachter anzuschauen scheint und sich vielleicht sogar auf ihn zu bewegt.

Ich mag diese Art von Flyern sehr gerne. Sie machen optisch ordentlich was her, funktionieren gut und es macht mir immer wieder Spaß sie zu bauen.

thrash metal flyer concert

Seita, Devariem und Total Violence spielten am 7.09.2013 im 42 in Ahrensburg
(Quelle: aKerlin)

Auch die „Mosh’n’Roll“-Flyer funktionieren nach diesem Prinzip, was man gut an diesem schon etwas älteren Beispiel sehen kann.

Schon öfter habe ich geschrieben, dass ich die Flyer fürs „42“ gerne nutze, um neue Sachen auszuprobieren. Dieses Mal habe ich die Chance genutzt, beim Design des Flyers die alten Prinzipien über Bord geworfen und einen ganz anderen Ansatz gewählt.

Blut, mehr Blutrot!

Der Bandname „Celebrate the Bloodshed“ legt es nahe. Dieser Flyer kann nicht blutig genug sein. Anstatt einer Figur oder Szenerie ist bei diesem Flyer allerdings die Farbe der Eyecatcher. Das (Blut-)Rot soll im Vordergrund stehen. Dazu passen ganz hervorragend Bandlogos in weiß. Das ergibt einen sehr starken Kontrast, der sofort alle Blicke auf sich zieht.

Allerdings kann ich natürlich nicht ganz aus meiner Haut und einfach nur Rot wäre ja auch etwas eintönig. So entdeckt man, um so länger und genauer man sich die beiden Seiten des Flyers anschaut, immer mehr Elemente im Hintergrund. Auf den ersten Blick fallen die nicht auf, tragen aber zur unbehaglich-gruseligen Stimmung des Designs bei.

Ich bin gespannt, was Du alles entdeckst!

Der fertige Flyer

Metal Flyer, Poster, Celebrate the Bloodshed

Wenige Elemente, Fokus auf den Farbkontrast
(Quelle: aKerlin)

Metal Flyer, Poster, Celebrate the Bloodshed

Auch hier Zurückhaltung, dafür Finesse in den Details
(Quelle: aKerlin)

Die Kombination Rot-Weiß-Schwarz ist eine sehr dankbare, da sie fast immer funktioniert. Der Bandname „Celebrate the Bloodshed“ ist dabei natürlich sehr willkommen, denn Blut geht für Metal-Konzerte immer.

Als Betrachter wird man erst durch den starken Kontrast und die kräftigen Farben angezogen. Schaut man sich den Flyer an, fallen einem immer mehr Kleinigkeiten auf, was dafür sorgt, dass man sich länger mit ihm beschäftigt und im Idealfall sogar einsteckt und mitnimmt.

Titelbild für facebook

Metal Flyer, Poster, Celebrate the Bloodshed, facebook titelbild

Natürlich gibt es auch eine Version fürs Gesichtsbuch
(Quelle: aKerlin)

Die Anordnung der Logos sieht auf den ersten Blick vielleicht etwas seltsam aus, aber dies ist der einzige Bereich, der bei den Veranstaltungs-Titelbildern auf facebook auf jeden Fall angezeigt wird. Je nach Ausgabegerät und Ansicht beschneidet facebook das Bild nämlich ziemlich stark.

Live kann man sich das Titelbild auf der Veranstaltungsseite zu dem Konzert anschauen. Und wenn man eh schon da ist, kann man gleich noch alle seine Freunde einladen und so ein bisschen was fürs „42“, die Bands und das persönliche Karma tun. Danke!

Wie immer interessiert mich natürlich Deine Meinung!

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