Top 5 Februar – Wer hat mir Hack auf den Kopf gemacht?

Baum, Februar, Sonnenuntergang

Schon wieder ein Monat rum

Der Januar war gefühlt eher flau, stellte sich bei näherer Betrachtung dann aber doch als recht erlebnisreich heraus. Beim Februar war es genau so.

Ein bisschen was zu erzählen gibt es also doch.

Nachdem ich im Dezember begeistert von „Six Feet Under“ war, im Januar „Kataklysm“ wie erwartet eine Wucht waren, lag die Messlatte für „Abbath“ jetzt im Februar ziemlich hoch.

Und sie haben die noch weit übertroffen. Ich mochte schon vieles von „Immortal“, „I“ war dann sogar noch mehr nach meinem Geschmack und die neuen „Abbath“-Stücke passen perfekt in die Lücke dazwischen.

Dazu kam dann noch eine unglaublich sympathische und streckenweise angenehm selbstironische Bühnenpräsenz. Einfach eine richtig gute Show.

Eigentlich halte ich diese ganze „Selfie mit meinem Star“-Geschichte für völlig albern und sinnlos und auch mit Autogrammen kann ich in der Regel nicht viel anfangen, aber als Mr. Abbath persönlich samt „King Ov Hell“ nach der Show am Merch-Stand saß und „Behemoth“ mit ihrer Kinder-Show mehr als enttäuschten, konnte ich einfach nicht wiederstehen…

Abbath, Berlin, Selfie, Fanboy

Trve Black Metal Fanboy
(Quelle: aKerlin)

Unter der Nadel von NikoD77!

Unter der Nadel von NikoD77!
(Quelle: aKerlin)

Mit dem Projekt „Tattoo-Sleeve linker Arm“ sind wir auch gut vorangekommen. Bis zum Sommer kommen noch zwei Termine und ich bin zuversichtlich, dass zumindest der Unterarm dann schon dicht ist.

Der aktuelle Stand sieht schon richtig stark aus und ich bin mordsgespannt, wie es wirkt, wenn der erste Teil komplett ist.

Shoppen war ich auch noch.

Shopping-Wahn

Shopping-Wahn
(Quelle: aKerlin)

Auf den „Berlin Graphic Days“ habe ich mich sehr darüber gefreut, dass mit Dirk Verschure einer meiner Lieblings-Illustratoren anwesend war und ein neues Buch im Gepäck hätte.

Dazu gab es dann noch den Panda von Emma Häkki.

Ansonsten war ich noch in der Felsbilder-Ausstellung im Martin-Gropius-Bau (kann man machen) und in der aktuellen Fotoausstellung im Museum für Fotografie „Ein Foto kommt selten allein.“ (kann man machen, muss man aber nicht).

Am Monatsende stand dann wiederum ein Konzert an, auf das ich mich sehr gefreut habe. Meine Freunde von Surface waren in der Stadt und haben gleich eine ganze Reihe von Freunden aus Hamburg mitgebracht.

Musikalisch waren sie wie immer top, aber das eigentliche Highlight war für mich, dass ich die von mir gestalteten Artworks der „Behave or Behead“-Tour endlich mal live sehen konnte.

Metal Poster, Behave or Behead, Hamburg

„Ich liebe es,wenn ein Plan funktioniert…“
(Quelle: Surface)

Schlussendlich hat sich dann auch das Plugin, dass hier für mich den Import meiner Instagram-Bilder übernimmt, nach langer Pause entschlossen wieder zu funktionieren.

Deshalb wird es jetzt auch wieder ab und an Fotoschnipsel geben. Wer die direkt bei Instagram ansehen will, findet hier meinen Account.

Die 5 meistgelesenen Artikel im Februar

#5: Hack, Bacon und viel Käse!

Hack, Bacon, Cheese

Oben im Bild: Herztod durch Verfettung der Arterien
(Quelle: aKerlin)

Erstaunlicherweise hat es auch gleich einer der Instagram-Posts in die Top 5 geschafft. Ursprung dieses Fleisch-Festivals war ein auf facebook kursierendes Video. Hier gibt es das Rezept.

#4: Fotografieren in Prag

Prag, Dresden, Autobahn

Mit dem Fernbus nach Prag
(Quelle: aKerlin)

Schon 1 1/2 Jahre alt, aber anscheinend noch immer interessant. Mein Foto-Reisebericht aus Prag.

Ende März bin ich ein paar Tage in Danzig. Ich hoffe, dass ich dann wieder ein paar vorzeigbare Fotos mitbringen kann. Hat jemand Tipps, was man in Danzig gesehen / gemacht haben muss?

#3: Februar: Strukturen & Rhythmen

Magische Mottos, Struktur, Ritz Carlton Berlin

600D, f9, 1/80 Sek., ISO 100, 170mm
(Quelle: aKerlin)

Das zweite der „12 magischen Mottos“ war eine ziemliche Herausforderung, aber gerade dadurch auch sehr spannend. Mir hat es großen Spaß gemacht und die im Vergleich zu den „Magic Letters“ deutlich längere Zeit lohnt sich.

Meine Fotos zum Thema „Strukturen und Rhythmus“. Laterne. Baum Baum. Laterne.

#2: „Hast Du mir auf den Kopf gemacht?!“ – Mein Buchschatz

Buch "Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat"

„Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat“ – Peter Hammer Verlag
(Quelle: aKerlin)

Ein fabelhaftes Buch und völlig zurecht in den Top 5! Hier geht es zum Beitrag, warum gerade dieses Buch noch immer zu meinen absoluten Lieblingsbüchern gehört – ohne Spoiler!

Seit einiger Zeit bin ich am überlegen, ob der Maulwurf vom Titel nicht auch ein spitzen Motiv für ein Tattoo wäre. Ich glaube außen auf der rechten Wade wäre ein guter Platz. Mal sehen…

#1: Wer hätte gedacht, dass der Februar so schön sein kann?

Foto Februar Wetter Titel

Großartige Resultate der ersten Foto-Februar-Woche
(Quelle: aKerlin, Alex Hoge, Tanja Hermann, Laura Kluczny, Jan Gode)

Sachen gibts… Den „Foto Februar“ hatte ich gar nicht mehr auf dem Zettel, obwohl mir die ganze Aktion damals großen Spaß gemacht hat!

Dann schaut man einmal nicht hin und schon befördern eine ganze Menge Suchmaschinentreffer rund um das Keyword „Februar“ plötzlich einen zwei Jahre alten Beitrag an die Spitze der Top5. Und da sag nochmal einer, dass sich SEO nicht lohnen würde…

Hier kannst Du dir anschauen, wie schön der Februar damals war.

Eigentlich könnte man das Projekt ja mal wiederholen. Hätte da jemand Interesse dran?

Comic des Monats

Beim „Comic des Monats“ im Januar ging es surreal, abgefahren und knallbunt zu. Im Februar habe ich mich für das genaue Gegenteil entschieden.

Die Graphic Novell „Haarmann“ behandelt das Leben, die Verbrechen und die Vertuschungen rund um den Massenmörder Fritz Haarmann. Die Geschichte beruht auf einem wahren Fall und bemüht sich, abgesehen von ein paar kleinen Abweichungen, um eine möglichst korrekte Wiedergabe.

Haarmann, Graphic Novell, Carlsen, Seite

Knochen in der Leine
(Quelle: Carlsen Verlag)

Der fast skizzenhafte Stil von Peer Meter passt perfekt zu der düsteren Geschichte und obskuren Geschehnissen rund um diesen beispiellosen Kriminalfall.

Haarmann, Graphic Novell, Carlsen, Seite

Peer Meter & Isabel Kreitz „Haarmann“
(Quelle: Carlsen Verlag)

Abgerundet wird das Buch durch einen Anhang, der die historischen Fakten zusammenfasst und die handelnden Personen erklärt.

Ich habe das Buch sehr genossen und kann es jedem empfehlen, der Spaß an authentischen Kriminalfällen und dem Flair der 20er / 30er Jahre hat. Einen starken Magen braucht man außerdem.

Kaufen kann man es zum Beispiel hier direkt beim Carlsen Verlag.

Ich bin weiterhin auf der Suche nach Tipps für spannende Comic und Graphic Novells. Wenn Du einen hast, schreib mir einfach eine Nachricht oder poste ihn hier in die Kommentare.

Da es über den Fall sogar ein sehr skurriles Lied gibt, habe ich vor Ewigkeiten auf dem „42 Swing Time“-Blog schon mal drüber geschrieben. “WARTE, WARTE NOCH EIN WEILCHEN…” – TANZ DEN SERIENKILLERSWING

Leseempfehlungen

Bücher und Lesen

Zeitzeugin Gudrun macht sich unter dem Titel „Bücher: Eine Liebe wie gedruckt“ Gedanken über den Wert des gedruckten Buches.

Ich liebe es, den Blick über die Regale schweifen zu lassen und in den Erinnerungen zu schwelgen, die die Buchrücken auftauchen lassen. Manchmal greife ich ins Regal, ziehe ein Buch daraus hervor und blättere ein Weilchen darin herum. Einfach so.

Zeitzeugin.net

Das mache ich ganz genau so. Klar kenne auch ich die Vorteile eines e-Reader, besitze sogar einen, aber es kommt einfach nichts an das gedruckte Buch heran.

Etwas anders sieht Tasmin von Tasmetu das Ganze. (s. Kommentare) Tasmin von Tasmetu fällt das Aufräumen im Bücherregal leicht. In ihrem Beitrag „Die Sache mit den besonderen Ausgaben“ schreibt sie:

Ich behalte die meisten meiner gelesenen Bücher nicht. Ich habe fast keine gelesenen Bücher zu Hause und die, die ich noch besitze, sind absolute Lieblingsbücher und oder Teile einer Reihe.

Tasmin / Tasmetu.de

Mir blutet da das Herz. Ich habe wirklich große Probleme auch nur irgendein Buch auszusortieren.

Das eigentliche Thema ihres Beitrags ist allerdings, ob es sich lohnt Bücher doppelt zu kaufen, nur weil sie in einer schöneren Edition erschienen sind. Sie liefert auch gleich einige bedenkswerte Pro- und Contra-Argumente.

Ich gehöre übrigens zu den Leuten, die durchaus Bücher in verschiedenen Ausgaben besitzen…

Nina beschreibt auf Smaracuja.de wie sie ihre ganz eigene Version eines ihrer Lieblingsbücher „Der Schatten des Windes“ gestaltet hat.

Der Aufwand ist mehr als beeindruckend und das Resultat einfach unglaublich. Ich ziehe meinen Hut davor, wie viel Arbeit, Fleiß und Herzblut in ihr Buch geflossen sind! Jede/r, die/der was für Bücher übrig hat, sollte sich das mal ansehen!

Damit schließt sich auch der Kreis zum ersten Link, denn sowas kann ein e-Book garantiert nicht.

Lügenpresse

Bei FPÖ Watch gibt es eine Liste, die man immer mal brauchen kann. „Das ABC der unseriösen Quellen — eine Übersicht“ wird beständig aktualisiert und hat schon jetzt einen Platz in meiner Favoritenleiste. Übrigens gleich neben „Warum Anonymous-Kollektiv auf Facebook nichts mit Anonymous zu tun hat“ und „Lügt die Presse? So erkennen Sie es.“.

Bloggen

Nochmal die Zeitzeugin:

Dabei habe ich es sicher versäumt, mich immer wieder aufs Neue umzusehen: Welche Blogs sprießen denn so aus dem Boden? Gibt es überhaupt guten Nachwuchs? Sicher, ab und zu verirrte ich mich Dank der Kommentare auf die anderen Seiten, doch mit dem Alter wird man faul und konzentriert sich vielleicht eher auf seine eigene kleine Welt.

– Zeitzeugin

Zwar habe ich meiner Leseliste bei Bloglovin viele sehr spannende Blogs, aber es kann ja nicht schaden zu schauen, was es noch so gibt. Daher schließe ich mich ihrem Aufruf an: „Gebt mir gute Blogs!“

Die Links in den Kommentaren dort sind schon ein guter Anfang und auch Thomas von Reisen-Fotografie.de hat das Thema schon aufgegriffen, aber auch hier dürft ihr gerne Tipps und schamlose Eigenwerbung hinterlassen.

Rezept

Hier um die Ecke gibt es einen Bäcker. Dieser Bäcker backt ganz hervorragende Walnussbrötchen. Leider weiß nicht nur ich das, sondern viele Leute. Das führt dazu, dass ich, wenn ich dann Samstagmittag da rüber schlurfe dazu, dass die so gut wie immer ausverkauft sind. Jetzt habe ich aber ein Lösung gefunden!

Bei der Vegan Witch Romy gibt es ein Rezept für vegane Walnussbrötchen!

Das werde ich auf jeden Fall ausprobieren und dann ggf. hier davon berichten.

Suchbegriff des Monats

Auch wenn ich mich da immer wieder drüber amüsiere, hatte ich mir eigentlich vorgenommen die ganzen „Penis“-Suchbegriffe mal einen Monat zu ignorieren.

Und dann kam…

oma buttplug

– unbekannter Suchender

Ich würde davon abraten selbst danach zu googlen. Gelacht habe ich trotzdem, dass ich für den Suchbegriff sogar auf der ersten Seite der google-Suche lande!

Da ich hier ja aber auch (Blogger-Bullshit-Bingo!) einen Mehrwert für meine Leser schaffen und (Blogger-Bullshit-Bingo!) Lösungen für ihre Probleme finden möchte, muss ich noch kurz auf diesen Suchbegriff eingehen.

sturmmaske moabit

– unbekannter Suchender

Bitteschön.

sturmmaske, berlin, moabit

Sturmmaske Moabit
(Quelle: aKerlin)

Und wie war Dein Februar so?